Tag 48: Lands End und russische Kirche

Wir sind heute Vormittag von Anchors Point (31) zunächst weiter Richtung Süden nach Homer (32) gefahren.

Der Dauerregen hat sich auch hier stabil gehalten, aber nachdem wir schon mit Schnee “beglückt” wurden, gibt uns der Regen das richtige Alaskafeeling.

Der Boden wird dann ziemlich matschig und es bilden sich in den Frostlöchern kleine Seen. Da muss man durch.

In Homer ist die Welt noch nicht zu Ende, dazu muss man ein Stück über eine schmale Landzunge, den Homer Spit fahren.

Eine Mischung zwischen Schrottplatz, Fischfang (Heilbutt), Souvenir Läden, Wohnmobilplätzen, die obligatorischen Anglerunterkünfte… das ist schon ein wenig schräg und hat uns gut gefallen.

Zurück von Homer kommt man nur über den Sterling Highway über den man auch angereist ist.

Unterwegs haben wir eine russisch, orthodoxe Kapelle und den zugehörigen Friedhof besucht. Russische Auswanderer haben sich, wie man auch an den Orts- und Straßennamen erkennen kann hier niedergelassen.Gerne hätten wir ein Foto von dem kleinen Schwarzbären, der direkt am Straßenrand herumgestrichen ist gemacht. Aufgrund der Verkehrssituation war das genauso wenig möglich, wie die heute wenigen Angler, die mit Fliegen gefischt haben zu fotografieren.

Wir sind dann am Turn Lake Richtung unseres Tagesziels Seward (33) abgebogen und haben uns in der Nähe des Hafens einen Übernachtungsplatz gesucht.

Der Ort ist von hohen Bergen umgeben, die unheimlich bis ziemlich weit nach unten von Wolken eingehüllt sind. Das ist ein wenig unheimlich, hat uns aber nicht von einem Spaziergang zum Hafen angehalten. Dort werden frisch gefangene Fische ausgenommen und Marion konnte dem nicht widerstehen.

In Seward landen auch große Kreuzfahrtschiffe an und dementsprechend ist auch die Infrastruktur am Hafen.

Wir freuen uns auf unseren morgigen Bootsausflug und hoffen, dass die Versprechungen der Gesellschaft erfüllen.


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