Tag 3 – Drei Länder an einem Tag, Billigdiesel und Eisen-Lehrgang

Der Nieselregen scheint sich zu unserem ständigen Begleiter zu entwickeln und obwohl es die Sonne auf unserer Drei-Länder-Fahrt durch Frankreich, Luxemburg und Belgien immer wieder versucht hat, ist ihr der Durchbruch nicht gelungen.

Die Fahrt durch die geschichtsträchtigen Ardennen war nicht besonders spektakulär, aber stressfrei.

Wir haben dann nach kurzer Zeit Frankreich verlassen und sind ein Stück durch Luxemburg gefahren. Auf eine Besichtigung haben wir verzichtet, da wir vor Jahren eine exzellente Führung genießen durften. Aber ein Tankstop musste bei einem Dieselpreis von 1,10 € trotz eines halbvollen Tanks schon sein.

Und schon ging es über die nächste Grenze nach Belgien. Drei Länder an einem Tag.

Als Übernachtungsstellplatz hatten wir uns einen mitten im Wald gelegenen Platz ausgesucht.

Kein Wunder, dass wir bei dieser abgelegenen Lage das einzige Mobil auf dem kostenlosen Platz mit Entsorgung und wirklich großen, asphaltierten Stellflächen waren.

Die Wildschweine hatten sich ausgiebig den Grünflächen gewidmet und der Preis für die Einsamkeit war ein Edge bzw. 3G Internetempfang.

Das hat uns aber genauso wenig, wie die nahegelegene, wenig befahrene Strasse gestört. Da sind wir nicht besonders empfindlich.

Den Nachmittag haben wir genutzt, das zugehörige „Eisen Museum“ zu besichtigen. Dort wird sehr anschaulich die Geschichte der Gewinnung dieses Metalls dargestellt. Das war lange Zeit die Basis für Auskommen und Wohlstand in dieser Gegend.

Eine absolute Empfehlung: kurzweilig, lehrreich und für 5,00€ pro Person sein Geld wert.

Über die Entwicklung des Nieselregen zu einer Dichtigkeitsprüfung hat uns unser Abendessen mit Spargel, über das die Köchin sicherlich berichten wird, hinweggeströstet.

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