Tag 18 – von Hafen zu Hafen (ohne Amsterdam)

Nach zwei Tagen im Jachthafen von Hoorn war der Plan Amsterdam anzufahren

Der empfohlene Stellplatz (Amsterdam City Camp) war nicht nur gerammelt voll, sondern jeder freie verfügbare Platz in der Umgebung war belegt.

Wir hatten noch einen Plan B (Gaasper Camping Amsterdam), der zwar etwas weiter vom Zentrum entfernt, aber über die Metro gut angebunden war.

Da hat uns schon am Eingang ein sehr freundlicher Holländer informiert, daß der Platz leider auch voll belegt sei, wofür er (!) sich entschuldigte.

Wir haben uns dann kurz beraten und, obwohl wir Amsterdam gerne noch einmal besucht hätten, beschlossen es für dieses Mal auszulassen. Da sind wir locker.

Das nächste Ziel war nicht weit entfernt: Naarden, die Festungsstadt.

Die Stadt wurde im Achtzigjährigen Krieg 1572 von den Spaniern eingenommen, die nach der Kapitulation der Stadt 700 Einwohner ermordeten („Bloedbad van Naarden“).1672 eroberten die Franzosen im Holländischen Krieg Naarden, im Jahr darauf gewann Wilhelm III. von Oranien-Nassau die Stadt zurück. Von 1675 bis 1685 wurde Naarden zur Festungsstadt umgestaltet.

Wie es der Zufall wollte, haben wir wieder einen kleinen Platz im Jachthafen angefahren.

Gleich nach der Ankunft haben wir einen ausgedehnten Spaziergang zur Stadt mit der sehenswerten Festungsanlage unternommen.

 

Langsam müssen wir die Planung für Samstag, den Königstag in Angriff nehmen.

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