Tag 88 – Bei den Nonnen

Es hatte sich über Nacht eingeregnet und wir haben uns nach dem Frühstück wasserdicht eingepackt um das einzige russisch-orthodoxe Nonnenkloster in Estland zu besichtigen.

Von unserem Übernachtungsplatz waren es nur ca. 5min über den beeindruckenden Friedhof und an den gepflegten Häusern vorbei zum Kloster.

Das Kloster ist in einem sehr guten Zustand und trotz des unfreundlichen Wetters war es ein Vergnügen durch die schön angelegten Gärten zu gehen.

Die Hauptkirche, die man als einzige ohne Führung durch die Nonnen besichtigen konnte, ist mit all ihrem Gold und dem Weihrauchgeruch beeindruckend. Das Fotografieverbot haben wir respektiert und deshalb gibt es keine Bilder vom Innenraum.

Danach haben wir uns durch den Regen auf den Weg zu unserem letzten Campingplatz vor Sankt Petersburg gemacht. Schließlich war es nach ein paar Tagen Freistehen wieder einmal Zeit die Tanks zu leeren bzw zu füllen. Die Zufahrt zum Platz schien etwas abenteuerlich, aber der Platz war in Ordnung und die Entsorgungsmöglichkeiten die besten, die wir bisher im Baltikum vorgefunden haben.

Nonnenkloster in Püchtitz (Kloster von Kuremäe)

Das Kuremäe-Kolster im Zentrum von Kuremäe wurde im Jahre 1891 errichtet. Es handelt sich um das einzige tätige russisch-orthodoxe Nonnenkloster in Estland. In den altertümlichen Zeiten befand sich hier der Hainort der Esten und unter dem Berg die Opferquelle. Die Quelle ist heute wegen seines heilenden Wassers bekannt als „heilige Quelle“. Im erfrischenden Wasser kann man bei Bedarf auch baden. Die Klostertore sind geöffnet und man kann hier spazieren gehen und das alltägliche Leben des Klosters beobachten. 

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