Tag 116 – Kein Waschtag und Dauerfischgeruch

An unserem tollen Übernachtungsplatz am Burfjord konnten wir sogar kostenlos entsorgen und Frischwasser tanken.

Danach sind wir die uns bekannte E6 weiter nach Süden gefahren.

Eigentlich wollten wir auf einem Campingplatz, den wir auf der Hinfahrt gesehen hatten, einen „Waschtag“ einlegen. Da es aber noch relativ früh am Tag war, hatten wir die naive Idee, dass wir für die Nutzung von Waschmaschine und Trockner bezahlen und dann weiterfahren. Der äußerst unfreundliche Betreiber hat aber die freundlich fragende Köchin, ob dieses Ansinnens barsch abgefertigt und verlangt, dass wir übernachten. Kein Wunder, dass der Platz fast leer war und wir sind sicher, dass wir eine Lösung für unsere Wäsche finden.

Wir sind dann später nach Westen zu unserem Tagesziel, der Insel Skjervøy abgebogen. Die Straße wurde schmaler und wieder hatten wir eine unheimliche Tunnelfahrt unter dem Meer.

Der letzte Schritt auf die Insel war dann eine lange, einspurige (!) Brücke mit einer (!) Ausweichstelle in der Mitte.

Die Insel Skjervøy soll von Hurtigruten-Schiffen angefahren werden und der Hauptwirtschaftsfaktor ist eine große Fischfabrik. Diese ist von unserem Stellplatz am Hafen nicht zu „überriechen“.

In Sichtweite sind aber nicht nur die Fischerboote, sondern auch schneebedeckte, schwarze Berge.

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