Tag 125: Aus der Wüste zum Atlantik

Gestern war ein schöner, lauer Abend und so wollten wir die Gelegenheit nutzen bei einem Gläschen Wein draußen zu sitzen, die Sterne und den eigentümlichen, liegenden Sichelmond zu beobachten. Aber das „Camperleben“ hat zugeschlagen. Offensichtlich ist im italienischen und im französischen Fernsehprogramm Freitagabend Showtime angesagt. Die Parallelbeschallung in beiden Sprachen inklusive der Werbeunterbrechungen alle fünf Minuten hat nicht so ganz in die Palmenidylle gepasst.

Die freundliche Ansprache an die Showfans hat nur ein Achselzucken bewirkt. Da Herr Geheimrat zwar über ein riesiges TV-Gerät, aber nicht über eine Satellitenschüssel verfügt, konnten (und wollten) wir auch nicht mit einem deutschsprachigen Showprogramm mitwirken.

Also: aushalten oder Ohrenstöpsel (Danke Alex) und ab ins Bett.

Das war in sofern auch nicht schlecht, da wir für heute eine relativ große Etappe bis zum Atlantik geplant hatten.

Ausser Wüste, Dromedare, tolle Landschaften und ab und zu ein einfaches Dorf gab es nichts, was eine Zwischenübernachtung auf der Strecke von Tata nach Sidi Ifris für uns interessant gemacht hätte.

So sind wir dann kurz nach 18:00 am Atlantik angekommen und haben uns auf dem Campingplatz eingerichtet, um morgen Meer und Stadt zu erkunden.

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