Tag 131: Sfenj

Es ist ja nicht so, dass es in Marokko keine Berge gäbe…

Heute ging es über den Antiatlas dem Hohen Atlas entgegen (sagt Die Köchin). Obwohl fast alle Fluss- und Bachläufe derzeit kein Wasser führen, gibt es doch zahlreiche bunten Blumen und Blüten zu sehen.

Die Ziegen, die ab und zu eine Straßensperre errichten finden offensichtlich auch genug zu fressen.

Das clevere Wassermanagement erlaubt an vielen Stellen Gemüse- und Obstanbau.

Wir waren froh als viele Kilometer nach Tefraoute die einspurig geteerte Fahrbahn, zwar eng, aber immerhin zweispurig wurde.

Das hat deutlich weniger „interessante“ Ausweichmanöver erfordert. Der Verkehr war zwar schwach, aber so konnten wir die Aussichten besser genießen.

„Aussicht“ heißt auch, ohne Strassenbegrenzung in tiefe Schluchten zu schauen. Aber langsam und vorausschauend fahren, dann ist das kein Problem.

Wir sind immer wieder begeistert, wie problemlos sich Herr Geheimrat mit der Schaltautomatik (die nur ab und zu einen Eingriff erfordert) und seinen immerhin fast 8,4m auf seinen 6 Rädern auch in engen Kurven und durchaus anspruchsvollen Steigungen und Gefällstrecken bewegen lässt.

Am Zielort hat uns unser Navi (altes iPad Mini mit Scout-App) in relativ schmale Gassen von Taroudant geführt. Freundliche Bauarbeiter, die mit ihrem Material fast die Hälfte der Gasse belegt hatten, haben uns dann den Weg aus dem Irrgarten zum Stellplatz gewiesen.

Nachdem wir einen der Plätze bezogen hatten, haben wir uns zu Fuß durch die quirlige Provinzhauptstadt zur obligatorischen Erkundung aufgemacht.

Den fettgebackenen Hefekringeln (Sfenj) und dem Kilo Karotten für 30 Cent konnten wir nicht widerstehen.

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