Reisepause Tag 12 – Musikprogramm – The Who

Die Reisepause ist für mich auch eine Chance, Euch meinen Musikgeschmack zu zeigen und vielleicht auch für Euch eine Gelegenheit etwas Neues kennenzulernen.

Ab jetzt gibt es alle Titel des Reisepausen-Musikprogramms auch als Spotify-Playlist.

Jetzt heißt es den Lautstärkeregler voll aufzudrehen, denn The Who erspielten sich am 31. Mai 1976 auf dem Charlton Football Ground einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als lauteste Rockshow der Welt mit 120 dB, gemessen im Abstand von 50 Metern von der Bühne.



The Who ist eine der bedeutendsten britischen Rockbands der 1960er- und 1970er-Jahre. Anfangs galt sie als „Radau-Combo“, die als Teil der Mod-Bewegung am „harten“ Ende der „British Invasion“ zu finden war. In ihrer Musik und ihrem Auftreten vertraten die vier Engländer in den ersten Jahren eine im Vergleich zu den Beatles und den Rolling Stones aggressivere Variante der britischen Rockmusik.

Nach dem Tod von Keith Moon (1978) und John Entwistle (2002) sind heute lediglich der Gitarrist Pete Townshend und der Sänger Roger Daltrey aus der Gründungsbesetzung übrig.

Besonders in den Anfangsjahren waren die Musiker dafür bekannt, ihre Instrumente am Ende jedes Auftritts zu zerstören. Allein Townshend soll insgesamt mehr als 3.000 Gitarren zerstört haben. Kam dies in den frühen Jahren noch regelmäßig vor, so nahm die Häufigkeit später ab. Die letzte Gitarre demolierte Townshend 2004 anlässlich des ersten Auftritts der Gruppe in Japan. Diese Zerstörungen seien laut Townshend durch das Konzept der Autodestruktiven Kunst von Gustav Metzger beeinflusst worden, der an dem von Townshend und Entwistle besuchten Ealing Art College lehrte.

 

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