Reisepause Tag 22 – Musikprogramm – Ten Years After und Bonus

Wenn mir jemand 1970 gesagt hätte „50 Years After“, dann wäre es mir schwergefallen, mir das hier und jetzt vorzustellen. „After Years After“ war damals schon eher auf dem Radar. Die Woodstock-Teilnehmer haben schon immer den Blues hochgehalten, wovon wir uns vor ein paar Jahren in Calw überzeugen konnten.

Nach der Neuformation 2013, die wenig mit der Urbesetzung zu tun hat spielt der Lieblingsbassist von Marion Colin Hodgkinson bei Ten Years After. Den haben wir bei unserem einzigen Konzert von Spencer Davis schon einmal erleben dürfen und zwar mit dem Stück, daß ich als „Bonus“ beigefügt habe.



Bonus Colin Hodkinson


Ten Years After ist eine britische Bluesrock-Band, die 1967 von Leo Lyons und Alvin Lee gegründet wurde.

Bereits 1960 traten die beiden Ten-Years-After-Gründer Leo Lyons und Alvin Lee gemeinsam in verschiedenen Gruppen auf, unter anderem in Jayman, Mansfield und Atomities. Mit den Jaymans (mit Sänger Ivan Jay und Schlagzeuger Quickmire) spielten sie sehr erfolgreich in Hamburg. In dieser Zeit traten auch die Beatles im Hamburger Starclub auf. Ihr (Kurzzeit-)Roadie Chick Churchill wechselte die Seite und setzte sich selbst an die Orgel.

Die zehn Jahre aus dem Bandnamen beziehen sich anders lautenden Gerüchten zuwider aber weder auf Elvis Presley noch auf den Rock ’n’ Roll. Blues Trip, Blues Yards und Life Without Mother waren die ersten Ideen für einen Bandnamen. Dann las Leo in der Zeitung über „Zehn Jahre nach dem Ende der Wehrpflicht in U.K. …“und Ten Years After war entstanden.

Es folgte der vielbeachtete Auftritt der Band 1969 beim Woodstock-Festival: Gegen 20:00 Uhr begann der 90-minütige Auftritt der Band. Da der Regen die Luftfeuchtigkeit verändert hatte, musste die Band während ihres ersten Songs Good Morning Little School Girl nach ca. einer Minute abbrechen, um die Gitarren erneut stimmen zu können. Nach dem regulären Set folgte die Zugabe I’m going home, während derer Alvin Lee fast zehn Minuten lang sein Instrument bearbeitete. Dies war der einzige Song ihres Auftritts, der von der Filmcrew aufgenommen wurde.


Alle Titel des Reisepausen-Musikprogramms gibt es auch als Spotify-Playlist.

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