Reiseerinnerung: 2011 – Hawaii

Im Jahr 2011 waren wir schon wieder zu Inseln unterwegs.

Eine vertiefende Reise durch zwei Inseln, die wir auf unserer Südseereise (2005) kennengelernt haben.

Hawaii (November/Dezember)

2005 hatten wir ja nur wenige Tage auf der Insel O’ahu. Die haben aber ausgereicht, um uns davon zu überzeugen, dass wir zurückkommen und mehr sehen wollen.

Wir haben uns die Inseln O’ahu, Big Hawaii und Maui konzentriert.

Da keinen Direktflug von Deutschland nach Hawaii gibt, haben wir in Los Angeles einen Zwischenstopp eingelegt.

Glücklicherweise gibt es in Los Angeles eine Filiale unserer im letzten Jahr neu entdeckten Steakhauskette.

Selbstverständlich sind wir alle Sterne abgelaufen.

Der Sunset Boulevard war ziemlich leer.

Erster Inselstopp war in Hawaii dann O’ahu, wo wir, um uns einzugewöhnen in Honolulu unser Quartier aufgeschlagen haben.

Am Kuhio Beach in Waikiki steht die Statue des hochverehrten Duke Kahanamoku.

Duke war ein wahrer hawaiianischer Held und einer der besten Wassersportler der Welt, ein Meister im Schwimmen, Surfen und Ausleger-Kanufahren.

Duke gewann 1912 olympisches Gold im 100-Meter-Freistil und Silber in der Staffel. Außerdem gewann er 1920 zwei Goldmedaillen und im Alter von 34 Jahren eine Silbermedaille bei der Olympiade 1924.

Duke war einer der Vorreiter der Waikiki Beach Boys, Wassersportler, die sich ihren Lebensunterhalt damit verdienten, Besuchern das Surfen und Kanufahren am Waikiki Beach beizubringen.

Seine Nachfolger reiten die berühmten Wellen ab.

Ich habe mich am Strand lieber faul an einen Baum gelehnt und den Surfversuchen der japanischen Touristen zugeschaut.

Diese Stelle in der Nähe der bekannten Dole Ananasplantage haben wir lange gesucht und sind mangels Hinweisschildern mehrmals vorbeigefahren. Es handelt sich um die Kukaniloko Birth Stones, ein Bodendenkmal auf Oʻahu; zum Komplex gehören etwa 180 Steine, die mindestens auf das 14. Jahrhundert zurückreichen. Hier wurden der Legende nach die Kinder der Häuptlinge zur Welt gebracht.

Wir haben uns erzählen lassen, dass heute Frauen mit Kinderwunsch hier an diesem magischen Ort Blumen ablegen.

Der große Krieger, Diplomat und Anführer König Kamehameha I. vereinte 1810 nach Jahren des Konflikts die hawaiianischen Inseln zu einem Königreich.

Die Hawaiianische Fluggesellschaft hat uns dann das kleine Stück auf unser nächstes Inselziel gebracht.

Für die größte Insel des Archipels “Big Island” oder offiziell “Hawaii” hatten wir standesgemäß eine Art Jeep gemietet, der zwar katastrophal schwach motorisiert war, dafür aber aussah, wie ein “Großer”.

Eine Happyhour mit einem kleinen Eimer voll Scampi war genau unser Ding.

Vor unserem Hotel startet übrigens der Lauf des Iron Man.

Wir haben uns auf die Suche nach den Vulkanen gemacht, die uns immer faszinieren.

Viel näher durften wir nicht an den Kīlauea . Der Name des aktiven Schildvulkan bedeutet “spucken“ oder „viel verbreiten“. In der Caldera des Kīlauea eingebettet liegt der Halemaʻumaʻu-Krater, der zur Zeit unseres Besuches Aktivitäten entwickelte, die zu Absperrungen führten.

Was solche Ausbrüche anrichten können noch überall zu sehen.

Für einen noch besseren Überblick haben haben wir unseren schmalbrüstigen Wrangler Jeep auf den Gipfel des 4200 Meter hohen Vulkans Mauna Kea gequält. Der beherbergt eines der bedeutendsten astronomischen Observatorien der Gegenwart. Wir haben die Fahrt und die Aussicht genossen, aber den Aufenthalt kurz gehalten, da uns schon ein wenig die Luft ausgegangen ist.

Nach diesem grandiosen Naturschauspiel haben wir uns einen hawaiianischen Abend mit einem im Erdofen gebackenem Schwein , Gesang und Tanz gegönnt.

Nach diesem schönen Abend haben wir dann schon die nächste Insel angeflogen.

Beim Empfang des gebuchten Mietwagens in Maui habe ich gegen einen meiner Grundsätze verstoßen und einem Upgrade zugestimmt. Wir haben diese Entscheidung nicht bereut und viel Spaß mit unserem Mustang Cabrio mit elektrischem Dach gehabt. Allerdings sah er schneller aus, als er war.

Auch in Maui kann man durchaus Surfen. Östlich von Hookipa liegt Mauis für seine großen Wellen berühmtester Surf-Spot: Peahi, auch „Jaws“ genannt.

Wir haben uns auch eine Whalewatching Tour gegönnt, bei der wir viel über die Tiere, die hier jedes Jahr zum kalben herkommen gelernt haben. Die Fotoausbeute war, wie häufig auf unseren Touren eher bescheiden.

Eine schöne Autotour war die Fahrt nach Hãna. Die Road to Hāna verläuft an der Nordküste von Maui vom Hauptort Kahului in östlicher Richtung über 54 Brücken nach Hāna. Der Ort hat 709 Einwohner, und eine Fläche von 9 km². Die Straße ist 103,6 km lang. Auf dem Weg nach Hāna passiert man u. a. das Koʻolau Forest Reservat, ein besuchenswertes Regenwaldgebiet. Als wir die Strecke fuhren hat es ordentlich geregnet und der Mustang hatte manchmal Mühe durch die kniehohen Strassenüberflutungen zu kommen.

Irgendwann ist auch die schönste Reise zu Ende: wir sind dann wieder zurück nach O’ahu und von dort mit vollem Herzen und unvergesslichen Eindrücken nach Hause geflogen.

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