Reiseerinnerung: 2012 – Australien (Westküste)

Dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass wir in den vergangenen Jahren nicht nur im November auf Reisen waren. Wir haben die Strategie “den Winter bestehlen” genannt und versucht möglichst lange Zeit in wärmeren Gefilden zu verbringen. Damals hatten wir noch nicht, wie heute die Möglichkeit mit Herrn Geheimrat in der Sonne zu Überwintern.

2012 sind wir zu Beginn des Jahres noch einmal nach Thailand gereist (unser erster Besuch war 2009) und dann im November an die Westküsten Australiens.

Australien (Westküste)

Dieses Mal sind wir zunächst in Darwin, im Norden Australiens gelandet und von dort aus nach Alice Springs geflogen. Um unserem Zielort “näher” zu kommen und dort mobil zu sein, haben wir einen Mietwagen genommen. “Näher” heißt für australische Verhältnisse, dass es noch 450km bis zum Ayers Rock oder Uluru sind.

Das ist ein gewaltiger Sandsteinmonolith inmitten des trockenen „Red Centre“ im australischen Bundesstaat Northern Territory.

Den australischen Ureinwohnern gilt der Uluru als heilig. Schätzungen zufolge entstand der Felsriese vor rund 550 Millionen Jahren. Er liegt im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, in dem sich auch die 36 roten Felskuppeln der Kata-Tjuta-Formation (genannt „The Olgas“) befinden.

Wir haben in der Hotelanlage der 15km entfernten Touristensiedlung Yulara übernachten, die von dem dort lebenden Stamm der Anangu betrieben wird. Der Zustand der Anlage spricht nicht gerade für eine gute Entscheidung der Australier, diese in die Hände der Ureinwohner zu übergeben.

Wir sind früh aufgestanden, um den legendären Sonnenaufgang beobachten u können. Auf eine Besteigung haben wir angesichts der Temperaturen verzichtet. Dies wäre damals noch möglich gewesen, ist aber seit 2019 verboten.

Die Olgas.

Wir haben dann die Gelegenheit genutzt und uns noch den kleinen Ort angeschaut, bevor wir uns nach Alice Springs und auf den Rückflug nach Darwin aufgemacht haben.

In Darwin haben wir dann unser Reisemobil, dieses Mal einen Apollo übernommen.

Dann ging es endlich auf die Piste (keep left!).

Apropos Piste: manchmal mussten wir seltsamen Drachen (der war ungefähr 80cm lang und deshalb nicht zu übersehen) Vorfahrt gewähren).

Nicht überall war es trocken.

und nicht nur harmlose Tiere waren im Wasser.

Aber auch nicht überall gab es Wasser.

Menschen gab es auch nicht viele.

Die Soldaten hatten viel Spaß mit ihrem Jeep und wir mit ihren Emufedern am Hut.

Meilenweit fuhren wir an Termitenhochhäusern vorbei.

In freier Wildbahn muss man vorsichtig mit ihnen sein und am besten Abstand halten.

Campingplatz Besuch

500 Meilen fahren, dann ein Roadhouse mit Tankstelle und hier trifft man sich, denn bis zum nächsten Bier sind es wieder 500 Meilen.

Mehrere hundert dieser Spaßvögel hatten auf dem Campingplatz ein Riesenvergnügen an einem undichten Wasserhahn.

Weit sollte man wegen mancher Meeresbewohner nicht ins Wasser gehen.

3 Anhänger sind Minimum.

Manche Campingplätze boten einzigartige Pools, die wir bei 40 Grad gerne in Anspruch genommen haben.

Buschbrände können normalerweise nicht gelöscht werde und man nähert sich ihnen am besten vorsichtig und achtet darauf, wie sich die Australier verhalten.

Besetzt!

Emus sehen toll aus, aber auch hier gilt: Abstand halten.

Besonders die Exemplare, die sich an Menschen gewöhnt haben können aufdringlich werden. Die Camper mit Hunden haben ihre Tiere lieber ins Fahrzeug genommen.

Salzseen verändern ihre Farbe.

Der Wendekreis des Steinbocks

In Perth haben wir dann unser temporäres Heim auf Rädern nach dieser erlebnisreichen Reise wieder abgegeben und sind auf die andere Seite der Weltkugel zurück in den Winter geflogen.

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