Tag 101: Vendeé Globe

Heute gibt es anlässlich des Zieleinlaufs der härtesten Einhandregatta der Welt einen besonderen Bericht.

Um es vorwegnehmen: ich habe keine Ahnung vom Segeln und meine Wassersporterfahrungen in meinen jungen Jahren bei den Rheinbrüdern in Karlsruhe reduzieren sich auf das Kajak.

Aber seit 80 Tagen verfolge ich dieses aufregende Rennen um die Welt und solche Dinge erweitern den Horizont.

Die Vendée Globe ist eine Non-Stop-Regatta für Einhandsegler, die entlang des Südpolarmeers im Bereich der sogenannten Roaring Forties einmal um den Globus führt und deswegen als die härteste Einhandregatta der Welt gilt.

Start und Ziel liegen an der französischen Atlantikküste. Startberechtigt sind Einrumpfboote der Klasse Open 60.

Start und Ziel des Rennens liegen vor Les Sables-d’Olonne im Département Vendée in Frankreich. Die Regatta findet alle vier Jahre statt und beginnt immer im November. Der Starttermin orientiert sich an den meteorologischen Verhältnissen im Südpazifik. Die Teilnehmer müssen über 24.000 Seemeilen (entsprechen 44.448 Kilometer) um die Welt segeln, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Land zu betreten. Dabei sind das Kap der Guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn jeweils an Backbord sowie die Antarktis an Steuerbord zu lassen.

Normalerweise ist die Vendeé Globe eine fast ausschließlich französische Veranstaltung, aber dieses Jahr spielt ein deutscher Segler, Boris Herrmann ganz vorne mit.

Ich bin gespannt, wie die Entscheidung heute Nacht am Ende aussieht, aber für mich ist jeder, der ankommt ein Sieger.

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