Tag 107: kein Blowhole

Wie erwartet hat sich der Wind gelegt und bei bestem Sommerwetter hatten wir heute eine kleine Rollertour geplant.

Aber vor dem „Vergnügen“ stand zunächst die „Pflicht“. Es mussten ein paar Kleinigkeiten, die um unnötige Diskussionen zu vermeiden hier nicht näher beschrieben werden sollen im deutschen Laden besorgt werden. Nur soviel: eine unsere Nachbarinnen verfügt jetzt wieder über die zum Roastbeef zwingend erforderliche Remoulade.

Als nächste Station haben wir „La Cala del Moraig“ angepeilt. Dort waren wir letztes Jahr mit Marion und Dieter und eine Art Blowhole hat uns dort so fasziniert, dass wir uns das noch einmal anschauen wollten. Erstaunlicherweise war die steile Straße zum Strand abgesperrt. Den Grund dafür haben wir dann zuhause recherchiert.

Von nun an ging es bergauf. Vom Puig de La Llorença aus 445m Höhe hat man eine fantastische Aussicht in alle Richtungen.

Die chaotische Antennenanlage ist fast so beeindruckend, wie der Ausblick.

Nachdem wir uns ausgiebig sattgesehen hatten, sind wir noch auf einen kleinen Abstecher nach Benitatxell gefahren. Durch dieses Dorf mit dem für uns fast unaussprechlichen Namen (von 4276 Einwohnern sind 3640 Ausländer – vornehmlich Briten), sind wir schon häufig gefahren und haben die blaue Kuppel einer Kirche von weitem bewundert.

Diese haben wir jetzt endlich einmal durch enge Gassen angefahren.

Die Kirche Santa Maria Magdalena war zwar verschlossen, aber hat uns auch von außen gut gefallen.

Auf dem Rückweg haben wir erneut die in weißer oder rosa Blüte stehenden Mandelbäume bewundert, die den Frühling ankündigen.

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