Tag 116: Die Vögel

Wir haben hier ja unterschiedliche gefiederte Mitbewohner, die ich heute vorstellen möchte.

An erster Stelle will ich erst einmal die nervigen Tauben nennen, die uns mit ihrem Dauer-Gegurre “beglücken”. Manchmal setzt sich einer der Herren auf die Spitze eines hohen Masten zwischen unseren britischen Nachbarn und uns. Wenn Richard das Konzert zu nervig wird, dann schlägt er ein paarmal gegen das Holz und schon ist für circa 20 Sekunden Ruhe.

Den zweiten Platz nehmen die pfeilschnellen grünen Papageien ein, die regelmäßig in kleinen Gruppen laut kreischend über unsere Köpfe rasen. Die Kolonie wohnt in mehreren hohen Bäumen am Eingang des Campingplatzes.

Gegen Abend lassen sich elegante Segler bei ihren Flugkünsten beobachten. Die Möwen fliegen vom Meer ins Landesinnere, wo sie wohl ihre Schlafplätze haben.

Eine Einzelgängerin ist eine Bachstelze, die allerdings relativ unfreundlich mit unseren Dauergästen, den Spatzen umgeht und sich mit ihnen um ihr Futter streitet.

Die Spatzen scheinen ganz genau zu wissen, dass es bei uns fast immer etwas zu holen gibt und einige Späher fordern inzwischen schon frech zwitschernd ihren Anteil von Frühstücksbrot. Ihr Anführer setzt sich schon Mal auf den Tisch oder die Eingangsstufen und meldet seine Ansprüche an.

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