Tag 140: Regenkonzert

Ein trüber und verregneter Sonntag in Spanien?

Eine gute Gelegenheit ein virtuelles Konzert auf der Geheimrat-Bühne zu veranstalten!

Also entweder die Bluetooth-Box einschalten

oder den Kopfhörer bereitlegen.

Frau Barbara ist es zu verdanken, dass wir Fans der 60er/70er Rockmusik einen aktuellen Musiker kennen- und seine Musik liebengelernt haben.

Seitdem hören wir ihn immer häufiger und wollen ihm heute auf dem Blog eine Bühne geben.

Aber fangen wir zunächst mit Jimi Hendrix an, der einen Titel mit dem Empfänger Vornamen unseres heutigen Gastes als erste Single herausbrachte und den Titel „Hey Joe“ (der übrigens nicht von ihm stammt) 1969 als letztes Stück des Woodstock-Festivals gespielt hat.

Als Jimi Hendrix am 18.9.1970 starb, war unser Gast allerdings noch nicht einmal geboren, so dass sich die beiden nicht über den Weg gelaufen sein konnten.

Was aber Jimi Hendrix und Joe Bonamassa (geboren 1977) verbindet ist nicht nur der Song „Hey Joe“, sondern auch, dass für mich persönlich beide zu den größten Gitarristen zählen.

Aber jetzt soll Joe Bonamassa endlich zeigen, was er drauf hat:



Etwas besonderes für mich war ein Konzert im Jahr 2017 mit der chinesisch-amerikanischen Cellistin Tina Guo, das nicht nur ein musikalischer, sondern auch ein außergewöhnlicher optischer Genuß ist.


Besonders erwähnenswert ist auch seine Zusammenarbeit mit der Ausnahmesängerin Beth Hart, die zu fantastischen Aufnahmen geführt hat.


Aber auch seine Zusammenarbeit mit Dion DiMucci, bei der ich den Sänger wiederentdeckt habe, hat mir gut gefallen.

Dion DiMucci?

„The Wanderer“ war 1961 und 2020 war Bonamassa mit Dion zusammen auf seinem empfehlenswerten Album „Blues with Friends“ zu hören.


Die neueste Zusammenarbeit und ebenfalls eine persönliche Neuentdeckung ist das von Bonamassa mit produzierte Album mit der Slidegitarristin und Sängerin Joanna Conner, das Ende Februar 2021 erschienen ist. Auch hier lohnt es sich, in „4801 South Indiana Avenue“ reinzuhören.


Zum Schluss mein derzeitiges Lieblingsalbum von Joe Bonamassa „Royal Tea“, das 2020 erschienen ist und in den legendären Abbey Road Studios aufgenommen wurde, was sich meiner Meinung nach noch einmal positive auf den eh guten Sound ausgewirkt hat.

Das ganze Album ist ein Superknaller, aber unser Lieblingsstück soll das heutige Konzert auf Herrn Geheimrats virtueller Bühne abschließen.


Vielleicht habe ich euch auf den Geschmack gebracht oder sogar zum Fan werden lassen?

Mir hat es auf jeden Fall einen Riesenspaß gemacht und ich würde mich über ein Feedback in den Kommentaren freuen.

2 Kommentare

  1. Jetzt wollte ich mich nur mal wieder etwas upgraden und habe nun die letzte Stunde mit Stöpseln im Ohr verbracht und Musik gehört…… Tolle Lieblings-Gitarristen und Sänger/innen hast Du uns serviert! Danke! Obschon….. also „Hey Joe“ höre ich am liebsten von Willy De Ville….., der hat so ne schöne „american slang“ Stimme 😀
    The Wanderer kenne und mag ich natürlich auch! (wir sind 1954 nach Ludwigshafen gezogen und meine ältere/n Schwester und Brüder haben im Radio heimlich den AFN Francfort „here is the american forced network Franfort“ 🙂 gehört, das hat mich so infiziert, dass ich deutsche Schlager eigentlich überhaupt nicht mag… 😉
    Wahnsinn ist auch die Joanna Connor! Mitreißend und Lachen im Gesicht produzierend….
    Danke für die tolle Unterhaltung!

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