Tag 149: Indalo

Bei der morgendlichen Frühstücksbrot-Jagd musste ich mitten durch eine Filmcrew , die sich am Morgen im oberen Teil des Platzes niedergelassen hatte.

Der Ort La Isleta del Moro ist klein, sehr malerisch und verfügt Gottseidank über einen Gemischtwarenladen.

Nach dem Frühstück wollten wir uns dann auf den Weg nach Nijar machen. Allerdings haben uns dann noch einmal die Filmaufnahmen mit einer Straßensperre aufgehalten. Offensichtlich musste eine Autoszene gedreht werden, bei der Herr Geheimrat gestört hätte.

Nijar haben wir dann zu Fuß erkundet und sind dann durch ein unendlich scheinendes Gewächshäuser-Meer nach Almería gefahren.

Der Parkplatz am Hafen ist zur Zeit, da die Fähren und Kreuzfahrtschiffe nicht fahren sehr ruhig und die Stadt ist fussläufig von dort aus gut zu erreichen.

Auch hier ist uns der allgegenwärtige Indalo begegnet.

Der Indalo ist eine jungsteinzeitliche, bzw. kupfersteinzeitliche Figur, die als Höhlenmalerei in der Höhle „Los Letreros“ bei Vélez-Blanco in der spanischen Provinz Almería erstmals entdeckt wurde. Die Figur stellt einen Menschen dar, der einen als Regenbogen interpretierten Bogen in den Händen hält.

Der Name Indalo stammt von einem andalusischen Regengott. Das zum Indalozeichen mutierte Felsbild wird als Schutz gegen Böse Geister interpretiert und ist bis heute als Talisman beliebt.

Der Indalo wird in der gesamten Provinz von Almería mit Kalk an die Wände der Häuser gemalt, um gegen Sturm und andere Gefahren zu schützen.

Aber auch viele andere interessante Punkte machen Almería besuchenswert.

Uns hat dieser kurzweilige Besuch gut gefallen.

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