Tag 68: Das Venedig Portugals?

Eine kurze Tagesetappe hat uns von Porto nach Aveira geführt.

Die Zufahrt und der zunächst anvisierte Stellplatz hat uns so wenig zugesagt, dass wir schon auf den Besuch der Stadt verzichten und weiterfahren wollten.

Wir haben dann doch einen alternativen Stellplatz angefahren und dabei einen Blick auf die Kanäle werfen können.

Aveiro als das “Venedig Portugals” zu bezeichnen, ist für jeden, der die italienische Lagunenstadt kennt sicherlich etwas zu hoch gegriffen. Die bunten Boote, die Wasserstraßen und die Brücken sind jedoch ein schöner und ungewöhnlicher Anblick.

Wir haben uns dann von unserem alternativen Übernachtungsplatz zu Fuß auf den kurzen Weg zur Innenstadt aufgemacht.

Einige schön renovierte Häuser, teilweise im Jugendstil säumen den Hauptkanal.

Der ältere Stadtteil war eine Anreihung von Speiselokalen und da wir zur Mittagszeit unterwegs waren, konnten wir beobachten, dass die meisten Tische besetzt waren.

Wir sind dann am Kanal entlang spaziert und haben uns gewundert, was alles auf den Tischen der Flohmarkt Anbieter zum Verkauf lag.

Bummeln und schauen macht müde Beine und so war eine Tour mit einem der ehemaligen Algenernte-Boote genau das Richtige.

Vom Wasser aus hat man noch eine andere Perspektive und die 45 minütige Fahrt war kurzweilig und hat Spaß gemacht.

Zum Abschluss haben wir noch eine lokale Spezialität gekauft und natürlich probiert.

Die “Ovos moles de Aveiro” (weiche Eier von Aveiro) sind eine Süßspeise, zu deren Herstellung der Füllung hauptsächlich Zucker und Eigelb verwendet wird. Diese Creme wird mit Obladen umhüllt, die aus verschiedenen Motiven bestehen- süß, aber gut.

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