Tag 95: Wingsurfer

Für heute war Tarifa angepeilt, aber die Köchin hat eine Standortmitteilung von Karl-Heinz erhalten und so haben wir es “nur” bis Valdevaqueros, das etwa 10 Kilometer vor Tarifa liegt geschafft.

Auch wenn man kein Wassersportler ist, macht es großen Spaß den Kitesurfern zuzuschauen.

Schon von weitem haben wir bei der Anfahrt die bunten Segel, wie grosse Vögel über dem Strand gesehen.

Die Bucht um Valdevaqueros ist nämlich aufgrund ihrer besonders geeigneten Windverhältnisse ein Hotspot für Kitesurfer.

Aber nicht nur sie, sondern auch Windsurfer und (für uns neu) “Wingsurfer” tummeln sich zahlreich an dem etwa 4 Kilometer langen Strand.

Das Wingsurfen ist die Variation eines Wassersports, der sich aus dem Kitesurfen, dem Windsurfen und dem Stand Up Paddling entwickelt hat. Dabei hält der Surfer auf einem Board stehend einen Wing (englisch für „Flügel“) in der Hand, den er in den Wind stellt. Damit generiert er sowohl Auftrieb als auch Vortrieb und bewegt sich so auf dem Wasser fort. Mit der Entwicklung sogenannter Foil-Boards, die auf einer Tragflügelkonstruktion sehr früh angleiten und dabei aus dem Wasser abheben, war das ideale Brett beziehungsweise Komplementärprodukt für die Wings geschaffen und das Wingfoilen wurde rasant populär.

Wir haben lange den Meistern und denen, die es werden wollen bei ihren Übungen zugeschaut und dann in einer Strandbar bei einem kühlen Bier etwas “Surfer-Kalifornien-Atmoshäre” geschnuppert.

Und das alles in Sichtweite der marokkanischen Küste, die wir dieses und nächstes Jahr im Gegensatz zu 2020 nicht erreichen werden.

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