Tag 74: Mandelblüte in der Sahara?

Unser heutiger Ausflug hat uns nach Zahara geführt.

Auch wenn der Wortklang des Ortsnamens Zahara de la Sierra an die große Wüste in Afrika erinnern mag, das reale Bild entspricht eher dem absoluten Gegenteil.  Grüne Felder und Bäume, das blaue Wasser spiegelt die Sonne im See. Wasser ist hier also vorhanden, wenn auch der Staudamm etwas mehr Wasser aufnehmen könnte.

Die maurische Burg, die über die Stadt wacht, war eine wichtige Festung an der Grenze des islamischen Königreichs Granada. Im Jahre 1483  eroberten die christlichen Truppen das Castillo kurz vor dem Fall der Stadt Granada. Erhalten sind nur noch einige Mauern sowie der Hauptturm.

Der Blick von hier oben ist fantastisch und geht weit in die Umgebung. Vor der Kulisse der Zwillingsberge Lagarín und Las Grajas liegt der Stausee von Zahara (Embalse de Zahara-El Gastor), dessen Wasserstände in den letzten Jahren zunehmend geringer werden.

Der Name der Stadt stammt von arabischen zahra, “Blume’.

Wie Blumen sind uns die Blüten der bereits blühenden Mandelbäume vorgekommen.

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