Tag 9 – So ein Käse (Gouda): der Wasserhahn tropft.

Bei der Morgentoilette hat die immer aufmerksame Köchin feuchte Stellen unter dem Waschbecken im Bad entdeckt.

Die nähere Untersuchung ergab, daß wir vorsorglich eine Werkstatt aufsuchen, da uns das Risiko für die kommenden Monate mit einem Leck zu reisen zu groß war.

Der nächste Carthago-Händler war schnell gefunden, war ca. 38km entfernt in Delft und in einer knappen Stunde waren wir dort.

Ein freundlicher Werkstattleiter hat sich das Malheur angeschaut und uns gebeten 30 min zu warten, bis ein Monteur seine Mittagspause beendet hat.

Kein Problem für uns, schließlich hatten wir keinen Termin und wie wir sehen konnten, war die Werkstatt proppenvoll.

Der Monteur erklärte uns nach Begutachtung auf holländisch, daß es am besten wäre, den Wasserhahn zu ersetzen. Wir erklärten uns auf deutsch-englisch-Hände-und-Füße damit einverstanden.

Nach einer halben Stunde konnten wir unser Fahrt nach Gouda aufnehmen.

Was für ein Service ! 

Vielen Dank an die Mitarbeiter von DD caravanbedrijf Duijndam die uns bei stets bester Laune geholfen haben.

In Gouda haben wir uns zu zahlreichen anderen Mobilisten auf den Stellplatz „Klein Amerika“ (der heißt tatsächlich so) gesellt. Von dort aus konnten wir zu Fuß das schöne Städtchen, dessen Name der berühmte holländische Käse trägt besichtigen.

Wir genossen die fast 20 Grad in der Sonne und die gemütliche Atmosphäre der Käsestadt.

Das auf dem zentralen Platz frei stehende Stadthaus war schon etwas ganz besonderes und wir konnten auch, ohne die 7,50€ p.P. zu bezahlen einen guten Blick auf die bekannten Glasmalereien in der Kirche St. Jan erhaschen.

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