Tag 28: Hoodoos

Heute haben wir uns nach circa 5.000 Kilometer zum ersten Mal vom Trans Canada Highway wegbewegt und sind nach Drumheller gefahren.

Monika und Murray, deren Carthago in der Nähe von Karlsruhe steht, haben uns auf unserem Stellplatz besucht.

Die beiden waren supernett, haben uns die interessanten Hoodoos gezeigt, sind mit uns durch die Dinostadt Drumheller gegangen und haben uns in ein verrücktes Lokal eingeladen.

Hoodoos sind Gesteinssäulen aus Kalkstein, die sich durch Wind geformt haben. Ein größerer Stein liegt wie eine Kappe oben drauf und schützt das weiche Gestein darunter vor Erosion, so bildet sich im Lauf der Zeit eine Säule. Sie entstanden innerhalb der letzten 40 bis 60 Millionen Jahre.

Der Name “Hoodoo” stammt angeblich von dem Wort “Voodoo” und wurde diesen geologischen Formationen von den Europäern gegeben. Dahinter steckt vieleicht noch eine Wortspiel aus “Voodoo” und “Hood”, also “Kappe” auf englisch passend zu der Steinkappe oder Steinmütze oben auf den Säulen. Im Glauben der Blackfoot und Cree waren diese Säulen jedoch versteinerten Riesen, die des Nachts lebendig wurden um Steine auf Eindringlinge zu schleudern.

Uns ist nichts passiert…


Folge unserer Reise „Ein Jahr im Reisemobil durch Nordamerika 🇨🇦🇺🇸🇲🇽“ auf Polarsteps

Hier