Tag 153 – Lebende Wikinger?

Am Morgen hatten wir schon Bedenken, dass wir nicht von unserem Übernachtungsplatz wegfahren können, weil die Zu- und Abfahrten abgesperrt wurden. Das waren wohl Vorbereitungen für eine Veranstaltung und wir hatten dann keine Probleme, den Platz Richtung Malmö zu verlassen.

Die Vorräte haben wir angesichts der Preise in Dänemark, das wir morgen erreichen noch einmal aufgefüllt und dann unser Zwischenziek, das Wikingerdorf in Höllviken angepeilt.

Zu diesem Dorf gibt es eine Anekdote, dass die Schweden, die dort diverse handwerkliche Dinge vorführen sich so authentisch als Wikinger geben, dass amerikanische Besucher davon überzeugt sind, dass es sich um echte Wikinger handelt… No Comment.

Uns hat es dort viel Spaß gemacht und obwohl es der vorletzte Tag der Saison war, haben sich die Mitarbeiter viel Mühe gegeben uns Vieles aus dieser teilweise grausamen Zeit zu erklären.

Gebäude, Einrichtungen und Gebrauchsgegenstände haben den Eindruck erweckt, als wären ihre Bewohner nur kurz weggegangen.

Danach hat uns die Realität wieder eingeholt und eine logische Aufgabe war angesagt: eine unserer Gasflaschen musste aufgefüllt werden. Da hatten wir in der Zwischenzeit schon Übung und im Vorfeld eine Station identifiziert, die unsere deutsche Flasche auffüllt. Der Preis von 25€ war für skandinavische Verhältnisse angemessen und der Gasvorrat wird uns für den Rest der Reise reichen.

Ausnahmsweise haben wir einen kostenpflichtigen Stellplatz genutzt. Im nahegelegenen Fischerhafen konnten wir noch unsere frische Vorspeise besorgen.

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