Reisebericht Litauen 2019

Hinweis: die Nummerierung der Tage bezieht sich auf unsere Reise 2019, die uns hauptsächlich durch das Baltikum und Skandinavien geführt hat. Dieser Reisebericht ist ein Ausschnitt aus der Gesamttour.

  • Tag 45 – Siebtes Land: Litauen und Zeitsprung - Heute hieß es Abschied von Polen nehmen. Es ging Richtung Litauen, unserem siebten Land auf dieser Reise und an der Grenze haben wir zunächst mit etwas Mühe unsere ViaTOLL Box „rückabgewickelt“. Denn der derzeitige Plan sieht eine andere Rückreiseroute als über Polen vor. Man darf gespannt sein, wie sich das
  • Tag 46 – Litauisches Gas - Die Nacht war ruhig, morgens Vogelgezwitscher, wie so oft hat der Kuckuck gerufen (haben wir zuhause lange nicht mehr gehört) und die frühen Angler am See. Schon bei der Anfahrt auf Vilnius haben wir erneut Ausschau nach einer Möglichkeit gesucht, unseren Gasvorrat aufzufüllen. In vielen Foren und Reiseführern wurde das
  • Tag 47 – Die Barockstadt - Heute stand die Stadtbesichtigung von Vilnius auf dem Programm. Es ist zwar um 9:20 direkt vom Platz ein Bus zur Sightseeingtour (13€ p.P.) gestartet, aber das ist nicht so unser Ding. Wir sind deshalb zur nächsten Bushaltestelle gelaufen und mit dem Oberleitungsbus, der geschätzte 50 Jahre auf dem Buckel hatte
  • Internet in Litauen -
  • Tag 48 – Am Mittelpunkt Europas - Der erste Zielpunkt des Tages lag zwar nicht genau auf unserer Route, aber 2 Tage vor der Europawahl fühlten wir uns „verpflichtet“ zum Mittelpunkt Europas (oder einem der geografischen Mittelpunkte) zu fahren. Tagesziel war Trakai mit der berühmten Wasserburg, deren Besuch wir uns für morgen aufgehoben haben. Auf dem wirklich
  • Video: Herr Geheimrat betritt den Platz -
  • Tag 49 – Chinesen, Engelshügel und Inselburg - Heute haben wir zum Frühstück unsere Open Air Einflammenküche ausprobiert. Den ersten Test hat das Teil bestanden. Die entfernten Platznachbarn aus China haben ihr interessantes Gefährt erst einmal auf einen Schattenplatz umgeparkt und wir saßen in der ersten Reihe. Unser Rollerausflug sollte natürlich zur Inselburg Trakai führen, aber ganz in
  • Tag 50 – 45 Dörfer umgesiedelt und Wahlsonntag - Gut, daß wir unseren Rollerausflug gestern gemacht haben, denn heute war kein Sonntagswetter. Die Köchin ist die heutige Etappe über den nicht besonders attraktiven Kurort Birstonas und Prienai, das an einer großen Schleife der Memel liegt, gefahren. Der empfohlene Übernachtungsplatz am Litauischen Freilichtmuseum hat uns nicht sehr zugesagt. Deshalb sind
  • Tag 51 – Die „gute, alte Zeit“? - Wir sind heute von unserem Platz am Stausee, der durch den Wind einen richtigen Wellengang hatte, zunächst zum Freilichtmuseum gefahren. Mit viel Aufwand sind hier 140 Bauwerke auf 195 Hektar aufgestellt. Einen Teil davon haben wir besichtigt und waren sowohl von den Gebäuden, als auch von den liebevoll ausgestatteten Innenräumen
  • Tag 52 – Nonnen und eine Sklaven-Liebesgeschichte - Heftiger Regen hat unsere Abfahrt etwas verzögert und so haben wir uns entschlossen das in der Nähe liegende Kloster Pazaislis zu besuchen. Nachdem wir ordnungsgemäß an der Klosterpforte geläutet hatten, wurde uns aufgetan. Die Besichtigung des Barockgebäudes inklusive Krypta und Museum war den Obolus von 6€ p.P. wert. Da wir
  • Tag 53 – „Schlösser“ an der Memel und Mumien im Verlies - Gestern Abend hatten wir noch schöne Gespräche mit vier anderen Deutschen Reisenden. Die Luft am Memelufer war lau und erst der Regen hat dem Treffen ein Ende gesetzt. Wir sind dann heute morgen immer der Memel entlang (141) gefahren und haben zwei der Schlösser, die nicht ganz mit der Pracht
  • Tag 54 – Russisches Gebiet beginnt am anderen Ufer - Immer die 141 entlang, ganz Nahe an der Memel und der Grenze zur Exklave Kaliningrad ging es Richtung Ostsee. Aber bis wir diese erreichen, haben wir ja noch ein wenig Zeit und wir haben über eine Holperstrecke den Bilder- und Skulpturenpark in Britenai angefahren. Dort haben wir ausgiebig die Bilder
  • Tag 55 – Unbefestigt Richtung Nehrung - Die Piste war wieder ein echter Rütteltest für Herrn Geheimrat, seine Besatzung und das Inventar. Auf dem Weg in die Zivilisation hatten wir noch ein paar mal die Gelegenheit „über die Grenze “ zu schauen. Das Wetter war heute weniger toll und wir haben uns nach der Auffrischung der Vorräte
  • Tag 56 – Vogelzug im Memeldelta - Eigentlich war der Plan nach Vente zu fahren, um vom dortigen Campingplatz eine Bootsfahrt auf die Kurische Nehrung zu organisieren. Wir sind dann aber doch auf einer 5 km langen Schotterstraße nach Minge, einem kleinen Hafen um Memeldelta abgebogen. Dort haben wir uns bei einem, nach eigenerer Aussage besser russisch,
  • Tag 57 – Mit der Forelle an die Kurische Nehrung - Der Wecker hat um 7:00 geklingelt, weil die Forelle um 8:30 anfahren sollte. Das war hart für uns, aber die einzige Chance für eine Fahrt nach Nida. Zwei Stunden dauerte die Fahrt zunächst über den Fluss Minija und dann das Haff. Die Überfahrt war ruhig und hat Spaß gemacht.In Nida
  • Tag 58 – schon wieder Schwäne - Das heutige Tagesziel, das knapp 30 min (inkl. unbefestigter Piste) entfernt war, hatten wir gestern schon vom Boot aus gesehen. Der kleine Leuchtturm und die Vogelstation an der Spitze der Halbinsel Ventes ragas stand auf dem Plan. Aus unserem Reiseführer wussten wir, daß man für eine Gebühr auf dem Parkplatz
  • Tag 59 – Unter großen Brüdern - Nach dem ausgiebigen Frühstück im Freien haben wir uns Richtung Klaipeda aufgemacht. Die Vorräte wurden aufgefüllt und das Einkaufen in litauischen Läden hat uns wieder großen Spaß gemacht. Auf dem Platz, der etwa 8km von Klaipeda entfernt war, war eine große Anzahl von „Wohnbussen“, von denen alle etwas mit Rennsport
  • Tag 60 – Ännchen, Geist und Drache - Heute hat sich wieder gezeigt, das es eine gute Entscheidung war, Herrn Schiller als Beiboot mitzunehmen. Wir hätten auch mit dem Bus, dessen Haltestelle ca. 10min vom Platz entfernt war fahren können, aber bei diesen sommerlichen Temperaturen war die ca. 10km Fahrt in die Innenstadt ein reines Vergnügen. Weniger vergnüglich
  • Tag 61 – Seerosen, Froschkonzert und Landluft - Wir haben die Ostsee für kurze Zeit wieder Richtung Osten ins Landesinnere verlassen. Ziel war ein von unserem Reiseführer empfohlener Wanderparkplatz an einem kleinen See. Einsamkeit, Seerosen, Froschkonzert und Landluft (Gülle) inklusive. (Ton einschalten) Wir fanden den Platz toll und haben hier unser Nachtlager aufgeschlagen. Der Idylle etwas störende Sandhaufen
  • Tag 62 – Singschwäne gegen Froschkonzert - Die Singschwäne, die an unserem Übernachtungssee auf ihrem Flug nach Grönland und Sibirien einen Zwischenstopp einlegen sollen, haben am frühen Morgen versucht, das Froschkonzert zu übertönen. Unsere Reise ging weiter Richtung Osten durch eine leicht hügelige Landschaft mit Seen und Feldern bis zur 30.000 Einwohner zählenden Stadt Tilsiai. Einen Teil
  • Impressionen aus der Tanz-Bären Stadt Telsiai -
  • Tag 63 – Kreuze - Die Anfahrt über die A11 war relativ entspannt und schon von weitem konnten wir an den parkenden Reisebussen erkennen, dass wir uns dem Ziel näherten. Wir haben uns ein Plätzchen am Straßenrand gesucht und sind zu der Anhöhe „gepilgert“, die mit Abertausenden Kreuzen versehen war. Das macht schon sprachlos. Zu
  • Tag 64 – Waschpfingstsonntag - Die Nacht war nach dem heftigen Gewitter ruhig, das wohl auch dafür gesorgt hat, dass die Beachvolleyballspieler auf die Samstagsabendparty verzichtet haben. Die Sonne hat sich den Himmel zurückerobert und so war Frühstück im Freien möglich. Wir haben uns danach auf den Weg zurück nach Westen Richtung Ostseeküste gemacht. In
  • Tag 65 – Das 8. Land: Lettland - Alle Tanks von Herrn Geheimrat wurden geleert bzw. gefüllt und so konnte es am Pfingstmontag Richtung lettische Grenze gehen. Vom Grenzübertritt in das 8. Land dieser Reise war außer einem typischen Europaschild nichts zu bemerken. Wenige Kilometer nach der Grenze sind wir von der gut ausgebauten Straße auf eine unserer

Von Litauen ging es über die Grenze nach Lettland.

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